Die Alexandertechnik verhilft zum kinästhetischen Verständnis der eigenen Stimme. Sie ersetzt nicht den Gesangsunterricht,  sondern erlaubt uns unsere technischen Fertigkeiten in vollem Umfang zu nutzen.

Alexandertechnik als Kompass
Häufig wird im Gesangsunterricht mit Anweisungen oder Vorstellungen gearbeitet wie „den Ton in die Maske setzen“,„vom Bauch atmen“ die „Gaumensegel hoch heben“ oder „aufrecht stehen“. Doch wie wir diese Forderungen umsetzen, ist meist nicht klar. Denn unsere Haltungs und Bewegungsmuster sind uns unbewusst. Wir können unsere Haltung als aufrecht empfinden, obwohl sie es nicht ist. Zum Teil widersprechen sich die Anweisungen auch, da es verschiedene Methoden und Techniken gibt.  Die Alexandertechnik bietet das Werkzeug,   unsere Gewohnheiten zu erkennen, die Wahrnehmung zu stimmen und kann damit ein verlässlicher Kompass in der Welt der Techniken sein.

Unterstützung von innen heraus
Bei meinen „Stimm-Stunden“ lasse ich mich außerdem von der Arbeit Kristin Linklaters (Autorin von: „Die persönliche Stimme entwickeln“) inspirieren, die zum Teil auch in der Alexandertechnik wurzelt. Beide Ansätze unterstützen die Stimme „von innen heraus“. Alles was die Ausdrucksfähigkeit des menschlichen Instruments einschränkt, wird schrittweise bewusst gemacht und aus dem Weg geräumt. Unter Anleitung des Alexanderlehrers erhält der Körper die Möglichkeit, sich neu – und natürlich - zu organisieren.

Die Verwandlung der Perle
Wenn wir aufhören, die ideale Koordination des Körpers zu behindern, kann die Stimme ihr volles Potenzial entfalten. Wir singen ohne überflüssige Muskelbewegungen, ohne Anspannung, Druck und Pressen. Die Stimme gewinnt ihre natürliche und dadurch ausdrucksstarke Klangqualität zurück. „Es“ singt aus uns heraus. Mit meiner Arbeit möchte ich helfen, dieses authentische „es“ neu zu enthüllen oder mit den Worten des Dichters Rumi gesagt, die Verwandlung der Perle in Meerschaum zu erfahren.

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